SCHULLABOR: "Interesse wecken - Natur entdecken - Wissen vermitteln"


Spende:
Ausstattung der Grundschule Barnten mit 4 Mikroskopen (Stereo-Auflicht- Mikroskope) incl. Erstausstattung für mikroskopisches Arbeiten. Eine Spende der Fa. DR.U.NOACK- LABORATORIEN, Sarstedt.
Ziel:
Förderung des Interesses von jungen Schülern der 4. Klasse der Grundschule Barnten an "Umwelt & Natur" sowie den Naturwissenschaften.
Im Rahmen einer freiwilligen AG sollen Schüler in einem Schullabor mithilfe der Mikroskopie Kleinstlebewesen entdecken und beobachten (z. B. Wasser- und Landinsekten, Pflanzen etc.). So können sie schon früh lernen, Umwelt und Leben zu respektieren. Daneben sollen sie über das Interesse und die Faszination am Mikrokosmos spielerisch an die Naturwissenschaften heran- geführt werden.
Start:
Ab 03.09.2008 in einer AG (1 Tag/Woche).
Betreuung:
Studentinnen des Lehramtes, Fachrichtung Biologie / Umwelterziehung.Universität Hildesheim, Fachbereich Pädagogik / Institut für Biologie: Prof. Dr. Kierdorf.
Finanzierung:
Bürgerstiftung Rössing. (Projektfinanzierung / Aufwandsentschädigung und Fahrtkosten).
Partner:
- Bürgerstiftung Rössing: Vorstand.
- DR.U.NOACK-LABORATORIEN:  Dr. Udo Noack.
- Grundschule Barnten: Rektor Ernst Baumgarten.
- Universität Hildesheim, Institut für Biologie: Prof. Dr.
  Kierdorf.
- Studentinnen / Studenten der Universität Hildesheim.
Projektbetreu-
ung / Kontakt:

Bürgerstiftung Rössing, Vorstand, Dr. Udo Noack
Telefon: 05069 / 96 23 2




Dankeschön!

Sie hat sich seit 2011 für eine enge Bindung des
Schullabors an die Stiftung eingesetzt und für
die Betreuerinnen und die kleinen Forscher
immer ein offenes Ohr gehabt: Werngard Schaper gab auf eigenen Wunsch ihre Tätigkeit auf und
wurde am 04.05.2016 von Dr. Udo Noack mit Präsenten verabschiedet.

Ihre Aufgaben wird zukünftig Ernst Baumgarten
übernehmen - als ehemaliger Rektor der Grund-
schule fällt ihm der Einstieg sicher sehr leicht.


Personalwechsel im Schullabor

Mit Beginn des neuen Schuljahrs haben die Lehramtsstudentinnen Lisa Lanfermann
und Freya Wünsch die Leitung des
Schullabors in der Grundschule
übernommen.


Anfang November 2015 konnten sich die
Vorstandsmitglieder und die Projektpatin

Werngard Schaper von der Begeisterung
der kleinen Forscher überzeugen.




Zum Fotoalbum.


Neue Räumlichkeiten für das Schullabor

Die Grundschule Barnten hatte für den 24.04.2015 zum "Tag der offenen Tür" eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der neue Raum für das Schullabor vorgestellt. Die bisher dort abgestellten Fahrzeuge stehen ab sofort in einem neu errichteten Holzhaus, das an diesem Tag ebenfalls seiner Bestimmung übergeben wurde.
Wir haben uns gern finanziell an dieser Umgestaltung beteiligt.


Fotos und Presseberichte.


  Schullabor in der Grundschule

  Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nutzen
  aktuell das Angebot der Arbeitsgemeinschaft
  "Schullabor" in der Grundschule Barnten.

  Die Studentinnen Imke Müller und Carina Rauf
  begleiten die kleinen Forscher  mit  interes-
  santen und abwechslungsreichen Themen.

  Vorstand und Projektpatin der Bürgerstiftung
  informierten sich am 12. Januar 2015 über
  den aktuellen Stand. 


Neue Gesichter im Schullabor

   


    Die Studentinnen Imke Müller und Carina Rauf      
    übernehmen im August die Betreuung des
    Schullabors in der Grundschule Barnten.











Sie wurden von Ernst Baumgarten (Rektor der
Schule), Dr. Torsten Richter (Universität
Hildesheim), Dr. Udo Noack und Gerhard Siebke (Bürgerstiftung Rössing) begrüßt.




13.07.2012: Überraschung für die kleinen Forscher!




Auf die Teilnehmer der aktuellen Schullabor - AG wartete jetzt eine besondere Überraschung: Carlota Freifrau von Rössing, Dr. Udo Noack und Gerhard Siebke vom Vorstand der Bürgerstiftung Rössing waren zum wöchentlichen Schulforum nicht mit leeren Händen erschienen. Neben Urkunden und Büchern gab es auch Experimentierkästen, damit die Forschertätigkeit auch außerhalb der Schulzeit fortgesetzt werden kann.


13.12.2011: Spaß und gute Laune im Schullabor.

Seit August 2011 betreut Frau Annina Isabell Heyde die kleinen Forscher mit großem Engagement - und auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz!









19.05.2011: "Projektpatin" für das Schullabor


Früher war sie Schulsekretärin in der damaligen Mittelpunkt schule - jetzt hat sich Frau Werngard Schaper als ehrenamtliche "Schulpatin" für das Schullabor in der Grundschule zur Verfügung gestellt.

Sie wird sich zukünftig für eine noch
engere Bindung an die Stiftung einsetzen und neben der Betreuerin des Schullabors und Rektor Ernst Baumgarten  immer ein offenes Ohr für die Wünsche der kleinen Forscher haben.




24.02.2011: Herzlich willkommen im Team, Frau Rathjens!

Sie ist bereits seit einiger Zeit das "neue Gesicht" im Schullabor der Grundschule Barnten: Lehramts - Studentin Christina Rathjens von
der Universität Hildesheim.

Sie betreut immer donnerstags die kleinen Forscher im Schullabor
und hilft ihnen, mithilfe der Mikroskopie Kleinstlebewesen zu ent-
decken und zu beobachten und so zu lernen, Umwelt und Leben zu respektieren.

Stiftungsvorstand und Projektsponsor Dr. Udo Noack begrüßte sie
jetzt mit einem kleinen Geschenk und wünschte ihr viel Spaß und
Erfolg bei der Umsetzung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.


Einige Fotos vom Besuch des Schullabors finden Sie hier.



17.03.2010: Abschied vom Schullabor

Die LEINE-DEISTER-ZEITUNG berichtete über die
Verabschiedung von Frau Pinar Calisir, die das

Schullabor zusammen mit Frau Svenja Mach im
Rahmen
Ihres Lehramtsstudiums seit 2008 leitete. Den Artikel
können Sie hier aufrufen.






08.03.2010: Schöner Erfolg beim Fotowettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Unter dem Motto "Zusammen wachsen" suchte der Bundesverband Deutscher Stiftungen beim diesjährigen Fotowett- bewerb Bilder, die eine erfolgreiche Durchführung gemeinsamer Koopera- tionsprojekte von Stiftungen mit Projektpartnern illustrieren. Die Bürgerstiftung Rössing beteiligte sich mit zwei Fotos vom Projekt "Schullabor" und erreichte einen hervorragenden 8. Platz von 91 eingereichten Fotos.



HUCKUP 29.04.2009:

In Barnten wurden Unterschriften gesammelt
Unterschriften gegen die Umwandlung der Schule


BARNTEN. Die Volle Halbtagsgrundschule Barnten macht derzeit mobil gegen das Vorhaben von Kultus- ministerin Elisabeth Heister-Neumann, die reformpädagogische Schulform abzuschaffen und hier die Um- wandlung in eine Verlässliche Grundschule vorzunehmen. Mit 1505 gesammelten Unterschriften wehren sich Schulkollegium, Eltern und die Schüler gegen die Pläne des Kultusministeriums.
Schulleiter Ernst Baumgarten war überwältigt von der großen Resonanz. Wie jeden Freitag um 12 Uhr saßen die Schüler und Lehrer im Forum zusammen. Doch statt wie sonst hier die Lernergebnisse zu besprechen und Ermutigung durch die Eltern zu erfahren, die ebenso regelmäßig dabei sind und sich am Feuereifer ihrer Kinder begeistern, ging es diesmal um den Erhalt ihrer jetzigen Schulform.
Setzten sich die Sparpläne der Regierungspartei durch, würde mit der Zurückstufung auf eine Verlässliche Grundschule zwei Lehrkräfte mit 46 Lehrerwochenstunden gestrichen, das beliebte „Forum" würde wegfallen, ebenso wie die 640 qualifizierten Unterrichtsstunden mehr, die von der Vollen Halbtagsgrundschule während der gesamten Grundschulzeit angeboten werden. Noch haben die Dritt- und Viertklässler die Wahl zwischen acht Arbeitsgemeinschaften, es gibt eine Koch- und Umwelt-AG, einen Computerkurs, eine Hühner AG, und das neu eingerichtete Schullabor, das in Zusammenarbeit mit der Uni Hildesheim betrieben wird.
„Das macht unter anderem auch die besondere Qualität des Schullebens hier in Barnten aus", sagte Anke Rodewald, stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrats, die CDU-Landtagsabgeordneter Klaus Krum- fuß in diesem Forum die gesammelten Unterschriften übergab.
Er war gekommen, sich „vor Ort ein Bild zu machen" und war beeindruckt. Die drei Kindergärten Barnten, Groß Beschwerde und Rössing hatten Plakate entworfen, die Ortsrat der drei Orte Resolutionen verfasst und unabhängig von politischer Couleur, standen auch die drei betroffenen Ortsbürgermeister einmütig hinter der Aktion. Klaus Krumfuß versprach, der Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann persönlich die Unterschriftenliste zu überreichen und seine positiven Eindrücke direkt weiterzugeben.
Grit Belkot, Mutter von vier Kindern, wusste: „Das ist das allerbeste Bildungssystem, das wir jemals in Nie- dersachsen hatten." Sie forderte auf, an der Demonstration am 13. Mai, fünf vor 12 Uhr vor dem Landtag teilzunehmen.


Auf dem Foto (v.l.) Ortsbürgermeister Manfred Hänsch (Barnten), Grit Belkot, Ortsbürgermeisterin Tita von Rössing (Rössing), Anke Rodewald (Elternrat), Schulleiter Ernst Baumgarten und Ortsbürgermeister Gerald Ludewig (Groß  Escherde) überreichen MdL Klaus Krumfuß 1505 Unterschriften.
(srh)/Foto: Simone Rothe-Hartau




22.04.2009:



Die Arbeitsgemeinschaft mit Lehramts-Studentin Pinar Calisir und Schulleiter Ernst Baumgarten.


KLEEBLATT am Donnerstag 11.09.2008:

Schullabor für die Grundschule Barnten
  
Barnten/Rössing(eb). Der Startschuss für ein außergewöhnliches Projekt wurde am Mittwoch, den 3. September, in der Grundschule in Barnten gelegt. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der Bürgerstiftung Rössing, der Universität Hildesheim, der Dr. Udo Noack-Laboratorien und natürlich der Grundschule Barnten, fanden sich ein, um das Projekt „Schullabor" einzuläuten.
Die Idee ein Laboratorium in der Grundschule einzurichten, kam von Dr. Udo Noack, der den Schülern dazu vier Mikroskope und eine Erstausstattung spendete. In seinen Laboratorien in Sarstedt durfte er bereits einige Kinder während des „Zukunfstages" (Girlsday) kennenlernen und war von ihrer Begei- sterungsfähigkeit so überrascht, dass daraus die Idee des „Schullabors" geboren wurde. Ziel dieses Projektes ist es, Grundschülern die Grundlagen der Naturwissenschaften auf spielerische Art zu ver- mitteln. Begleitet wird das „Schullabor" von zwei Lehramtstudentinnen in der Fachrichtung Biologie der Universität Hildesheim. Sie erhalten durch dieses Projekt eine große Chance noch vor ihrem Berufsstart  in die Arbeit mit Schülern einzutauchen, so Prof. Dr. Kierdorf, Direktor des Institutes für Biologie und Chemie.
Der Rektor der Schule, Ernst Baumgarten, erklärte, dieses Projekt sei einzigartig in ganz Deutschland und wird an der Schule neue Impulse setzen. In seiner Rede hob Dr. Udo Noack besonders hervor, wie wichtig es ihm sei, dass Kinder eigenständig die Natur entdecken, ihr Interesse für die Biologie geweckt wird und sie Wissen anschaulich vermittelt bekommen. Als Unternehmer und Biologe erlebe er immer wieder wie rar gut ausgebildete Naturwissenschaftler seien, darum wollte er jetzt unbedingt in Zusammenarbeit mit der Grundschule Barnten, der Universität Hildesheim, sowie der Bürgerstiftung Rössing, die das Projekt finanziert, die Initiative ergreifen.
Im Anschluss an die Vorstellung fand auch gleich die erste Unterrichtsstunde für die 4. Klasse statt, die im Rahmen einer freiwilligen AG erfolgt. Alle Schüler waren mit großem Eifer dabei und eilten in weißen Kitteln durch das Klassenzimmer. Und wer weiß, vielleicht wurde hier der Grundstein für angehende Forscher und künftige Nobelpreisträger gelegt.






Kehrwieder am Sonntag 07.09.2008:

Bürgerstiftung unterstützt Grundschule Barnten
Labor für Kinder mit Forscherdrang


(jan) Barnten. Die Grundschule Barnten setzt auf den Forscherdrang ihrer Kinder und fördert diesen jetzt mit einem neuen Schullabor. Dank der Spendenbereitschaft der Dr. Udo Noack Laboratorien aus Sarstedt und der Unterstützung der Bürgerstiftung Rössing können die Grundschüler in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft nun in einem kleinen Labor an Mikroskopen Kleinstlebewesen entdecken und  beobachten. Schulleiter Ernst  Baumgarten und das Kollegium hoffen, die Kinder für die Natur zu begeistern und für deren Schutz zu sensensibilisieren. Die pädagogische Betreuung des Projekts übernehmen zwei Studentinnen der Universität Hildesheim.





LEINE-DEISTER-ZEITUNG 04.09.2008:

„Einmaliges Schulklima"
Schullabor wird feierlich vorgestellt / Kleine Forscher nehmen ihre Arbeit auf

  
BARNTEN (jk) • Die Bürgerstiftung Rössing hat ihr Ziel erreicht: Mit dem Gemeinschaftsprojekt Schul- labor, an dem die Stiftung der Universität Hildesheim/Fachrichtung Biologie und Umwelterziehung und die „Dr. Udo Noack-Laboratorien" aus Sarstedt beteiligt sind, will sie den natürlichen Forscherdrang der Kinder wecken und sie für Naturwissenschaften begeistern. Diese Begeisterung war bei der gestrigen Vorstellung des neuen Schullabors schon deutlich zu spüren - sowohl bei den Gästen als auch bei den Jungen und Mädchen der Barntener Grundschule.
Vor einem Dreivierteljahr entstand die Idee: Dr. Udo Noack, stellvertretender Vorsitzender der Bürger- stiftung, hatte in seinem Sarstedter Labor oft Schüler zu Gast. Meist am so genannten Zukunftstag der Schulen. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Schüler immer begeistert waren", erzählte er. Warum sollte man diese Begeisterung für Naturwissenschaften also nicht schon früh fördern? Gesagt, getan: Dr. Udo Noack sorgte mit vier Mikroskopen und Labormaterial für die Ausrüstung der kleinen Forscher, Schulleiter Ernst Baumgarten stellte einen Raum zur Verfügung und die Studentinnen Svenja Mach und Pinar Calisir der Hildesheimer Universität übernehmen die Leitung der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft (die LDZ berichtete). „Eine Sitzung hatten wir schon am vergangenen Mittwoch", teilte Ernst Baumgarten mit: „Und die Schüler waren begeistert." Zwölf Viertklässler treffen sich ab sofort jeden Mittwoch und werden von den zwei Studentinnen unterrichtet.
„Ohne zu zögern habe ich zugesagt", sagte Professor Dr. Horst Kierdorf, Direktor des Institutes für Biologie der Universität Hildesheim. Zum einen befürworte er die Förderung der Schüler - „Die Grund- schule legt den Grundstein für die Zukunft" -, zum anderen sei der Unterricht für die angehenden Biologielehrer eine große Chance. Und drittens: Gerade in der heutigen Zeit, in der der Staat nur die notwendigsten Investitionen für die Bildung bereithalte, sei bürgerschaftliches Engagement von großer Bedeutung. Dies habe die Bürgerstiftung Rössing unter Beweis gestellt: Sie werde die Fahrtkosten und das Honorar der Studentinnen übernehmen. „Wir haben etwa 700 Euro pro Jahr eingeplant", informierte Vorsitzende Madeleine Freifrau von Rössing.
Allen ist eines wichtig: Nachhaltigkeit. Es soll ein langfristiges Projekt sein, das von allen Beteilligten unterstützt wird. Schulleiter Ernst Baumgarten plant sogar, es im kommenden Jahr auszubauen. „Wir möchten das Schullabor um einen Physik- und Chemiebereich erweitern", kündigte er an. Dafür gab es Lob, denn diese Motivation zeichnet Barntens Grundschule aus: „Dieses Schulklima ist einmalig, einfach fantastisch", sagte Dr. Udo Noack. Kinder, Lehrer und Eltern ziehen an einem Strang - dies war auch bei der feierlichen Vorstellung des Schullabors zu spüren. Jan Meyer und Vanessa Kunert übernahmen die Moderation, begrüßten die Redner und kündigten die zweite Klasse mit einem Lied an.
Und dann war es so weit: Das Schullabor konnte besichtigt werden. Jungen und Mädchen, bekleidet mit kleinen Laborkitteln, sitzen am Mikroskop, konzentriert erforschen sie die Natur, untersuchen Kleinstle- bewesen - und vielleicht sind sie irgendwann nicht mehr nur kleine Forscher, sondern große Wissen- schaftler.








Vorstellung des Schullabors: Jan Meyer und Vanessa Kunert führen durch das Programm.











Ein aufregender Tag für die Schüler: Mit Liedern begrüßen die Jungen und Mädchen der Grundschule Barnten ihre Gäste.           
Fotos (3): Klein









Besichtigung des Schullabors: Mit weißen Kitteln gekleidet arbeiten die Viertklässler mit Mikroskop, Petrischalen und Kleinstlebewesen.









Hildesheimer Allgemeine Zeitung 04.09.2008:

Forschergeist wird in Barnten geweckt
Bürgerstiftung Rössing stattet Grundschule mit Labor und Betreuung aus / Uni Hildesheim ist Partner

  
Barnten (sky). Die Grundschule Barnten hat nun ein eigenes Forschungslabor. Die Idee hatte ein Unternehmer, das Geld die Bürgerstiftung Rössing und das Knowhow liefert die Uni Hildesheim. Das Labor soll erst der erste Teil der naturwissenschaftlichen Ausstattung sein.
Dass aus der Grundschule Barnten Abgänger irgendwann einmal den Nobelpreis in Biologie erhalten, bleibt vielleicht nur ein Wunschtraum von Dr. Udo Noack von den gleichnamigen Laboratorien aus Sarstedt. Doch die Grundlage dafür hat er mit seiner Idee bei den Viertklässlern schon gelegt. Der Biologe und Unternehmer überzeugte die Bürgerstiftung Rössing, als erstes Projekt ein Schullabor in Barnten einzurichten. Das wurde gestern im Beisein der Beteiligten und vor allem aller Schüler gefeiert.
Mit Gesang und eigener Moderation tragen die Schüler zum Gelingen der Veranstaltung bei. Das ist so üblich an der Grundschule Barnten. Jeden Freitag ist großes Forum, zu dem Neues vorgestellt wird. Dazu sind auch die Eltern eingeladen. Dieses Mal begrüßten Vanessa und Jan aus der 4a gleich eine ganze Gruppe Gäste: Vertreter der Bürgerstiftung wie die Vorsitzende Madeleine von Rössing, andere Schulleiter und Dr. Horst Kierdorf von der Stiftungsuni. Das Institut Biologie stellt zwei Lehramtsstu- dentinnen, die als Honorarkräfte von nun an die Forscher-AG in Barnten anleiten.
Sie müssen sie wohl eher zügeln, denn die Viertklässler nahmen die vier Mikroskopierplätze gleich in Besitz. Ganz natürlich, findet Kierdorf: „Grundschulkinder haben bereits das natürliche Interesse zu entdecken, man muss sie nur noch fördern.“ Für die Lehramtsstudentinnen, derzeit Pinar Calisir und Svenja Mach, sei die zusätzliche Tätigkeit an der Schule eine große Chance. Hier werde gewissermaßen Neuland beschritten. Wie sich das Angebot in der Praxis entwickeln wird, sei noch offen. Auf einen festen Lehrplan habe man vorerst verzichtet, erläutert Kierdorf: „Wir arbeiten hier eng mit den Anforderungen aus der Schule zusammen.“
Und die können vielfältig sein. Die Grundschule Barnten hat schon eine stattliche Sammlung an Auszeichnungen als Umweltschule gesammelt, sagt Schulleiter Ernst Baumgarten. Für ihn gibt es zahlreiche Anlässe, mit Schülern das neue Labor aufzusuchen: Wenn das Thema Vögel behandelt wird, kann man Federn mit den Stereo-Auflicht- Mikroskopen betrachten. Oder, wenn der Hühnerstall wieder in Betrieb genommen wird, kann im Sachunterricht das Innenleben eines Eis untersucht werden, zählt er auf. Oder auch der Herzschlag eines Wasserflohs beobachtet werden, schließt sich Noack an.
Die Idee für die Stiftung des Labors hatte Noack beim Zukunftstag, dem ehemaligen Girls Day. Das Angebot in seinen Laboratorien wurde schon früh begeistert aufgenommen: „Wir haben mittlerweile Wartelisten.“ Als Unternehmer sieht er sich in der Pflicht, möglichst früh das Interesse an den Naturwissenschaften zu fördern – nach der Devise: nicht bloß reden, handeln.
Mit Ernst Baumgarten habe die Bürgerstiftung einen Rektor gefunden, der gleich beide Türen für das Projekt aufgemacht habe, lobt Noack. Baumgarten kann sich vorstellen, in Zukunft neben dem Bereich Biologie auch eine Ausstattung für Chemie und Physik aufzunehmen. „Das Schullabor hat frischen Wind in das Kollegium gebracht“, bringt er den Impuls auf einen Nenner. Dass Innovation an seiner Schule groß geschrieben wird, beweist nicht nur das Maislabyrinth neben dem Schulgebäude. „Wir haben mittlerweile auch eine Fachkraft für die Computer-Ausbildung der Schüler anstellen können.“ Wieder war es nicht der Staat, der es möglich machte: „Eine Familie hat uns eine großzügige Spende zukommen lassen.“




Dem Schmetterling auf die Flügel geschaut. Der Blick in den Mikrokosmos können Barntener Grundschüler künftig trainieren – im eigenen Labor der Schule. Erster Baustein für die Ausstattung sind Stereo-Auflicht- Mikroskope. Fotos: Mierzowsky











Brigitte Kusior stimmt mit den zweiten Klassen  ein Lied über die Geheimnisse der Chemie an.






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